14. September 2008

Pulsnitzerstrasse: modern 20th elegance



















































Die braunen Schnürpumps mit Ziehrnähten und gestantzten Löchern sind vom klassischen Herrenschuh (Brogues) inspiriert. Besonders in Kombination mit den Kniestrümpfen erinnern sie an die Damenmode der 20/30er Jahre, die mit den Symbolen der Männermode spielte. In Kombination mit dem knielangen Rock dem Strickjäckchen und dem Schal mit Bommeln als zusätzlicher Farbtupfer ist das für mich ein perfektes Outfit.





















Ein solcher Hosenrock wie er 1922 in Berlin präsentiert wurde provozierte damals einen kleinen Skandal!
















Ein Auszug aus dem Katalog der Galeries Lafayettesvon 1932!

An dieser Stelle muß ich mal ein kleines Kapitel zum Thema Pumps allgemein einschieben:
viele Absatzschuhe, denen ich tagsüber auf den Strassen begegne, sind häufig etwas klobig oder sehen schnell billig aus. Natürlich gibt es auch einige, die wahnsinnig schick sind, aber eigentlich nur für Stehparties gedacht sind, da man nach kurzer Zeit schon die Zehen nicht mehr spürt. Na gut, "wer schön sein will muß leiden" ist in diesem Fall zwar sehr wahr, aber für einen entspannten Gang und eine gute Ausstrahlung ist ein gewisses Maß an Tragbarkeit, für alles was über zwei Stunden hinausgeht, von Nöten - also wirklich nicht geeignet, um morgens zur Arbeit zu hetzen.
Als wenn das die Auswahl nicht schon wahnsinnig reduzieren würde, muß man in Dresden mit dem denkmalgeschützen Pflaster kämpfen, in dessen Fugen man ständig hängen bleibt, sich den Absatz ruiniert und im dümmsten Fall sogar den Schuh verliert. Man kann auch seine Mitmenschen belustigen und versuchen vorsichtig von Pflasterstein zu Pflasterstein zu "hüpfen", so dass man aussieht, als würde man auf rohen Eiern gehen (habe ich selbst schon vergeblich versucht und war froh, den rettenden Bürgersteig erreicht zu haben). Tja und da kann man es auch gleich sein lassen. Aber bevor man (wie in Amerika häufig angewandt) mit Turn- und Wechselschuhen hantiert, sollte man doch lieber nach dem schönsten Kompromiss suchen.
Das bringt mich wieder zu diesem Schuh im Speziellen, dem dies perfekt gelingt: sehr elegant, cool und tragbar, oder?!

Martin-Luther-Strasse: lady in blue






Pulsnitzerstrasse: dark denim dress





12. September 2008

Louisenstrasse: girl on bike


















































Schlichte schwarz-blaue Kombi, die ihr zarte Anmut unterstreicht. Dazu noch das süße Fahrrad- ein perfekter Mädchenlook!

Alaunstrasse: back from Ireland





































Eine Abstufung nahezu aller Grüntöne von gelbgrün über graugrün bis hin zu türkis hat er frisch aus Irland mitgebracht. Vor allem den tollen Lederschuhen in einem Cremeton mit Stich ins türkis sieht man die englische Maßarbeit der grünen Insel an.

Martin-Luther-Platz: looking forward to the fiefties





















































Ein graues A-Linienkleid mit umgeschlagenem U-Boot- Ausschnitt und dezenter Schleife in der Taille. Ein weißes Halstuch und weiße Ballerinas. Man kann sich schon vorstellen, dass Audrey dieser look gefallen würde, zumal die Brosche mit einem durch kleine Raffungen eingefassten Bild von Holly Golightly eine schöne Referenz zu Mrs. Hephurn ist. Lediglich die knallige Lacktasche sticht eher flippig hervor. Eine schöne und alltagstaugliche Anlehnung an das modische Amerika in den 50ern.

11. September 2008

Paulstrasse: Costume du jour





















































Vom Schritt bis zur Haltung verkörpert sie etwas sehr Graziles. Das spiegelt sich auch in ihrem Outfit wieder: Jacke, Bluse und Rock ganz schlicht in schwarz sind eine schöne Variante zum Kostüm. Schick und trotzdem lässig. Das türkisblaue Innenfutter der Jacke schimmert in Bewegung dezent im Hintergrund hervor. Die Tasche und der Schal in Rotbrauntönen werden zum Hingucker und geben dem look genau das richtige Maß an Farbe.

Alaunstrasse: rockige Karos


















































Karohemd ist nicht gleich Karohemd. Durch die knalligen Rotblautöne entfremdet sich dieses eindeutig vom Holzfällerimage der 90er-Mode. Das Innenfutter an Ärmeln und Kragen in verwaschener Jeansoptik setzt einen besonders schönen Akzent zur grauen jeans und dem schlichten weißen Shirt. Die wunderbar schlichte türkise Nylontasche (von American Appareil schätze ich) gibt noch einen extra sportlichen Farbkick.


Paulstrasse: Stadtmatrosin





















































Die Raffungen am Ausschnitt und unter der Brust betonen durch den Knopfbund noch schöner die Empireteile und verleihen dem gestreiften Kleid im Marinestil Kontur mit dem gewissen Etwas.
Die Accessoires in braun wie Jacke, Lederbeutel und Stiefel im Reiterstil sind eine schöne Begleitfarbe zum blau-weiß und setzen zarte Kontraste.
Bei Querstreifen geraten die Proportionen schnell aus dem Gleichgewicht- dieses Outfit zeigt sehr schön wie man das mit dem richtigen Schnitt und gekonnten Akzenten vermeidet.

7. September 2008

6. September 2008

3. September 2008